Gemeinsam gegen Rassismus – Black lives matter!

Black Lives Matter

Am 25. Mai 2020 wurde der 46-jährige Afroamerikaner George Floyd in Minneapolis Opfer rassistischer Polizeigewalt: Während einer Ingewahrsamnahme drückte ein Polizist 8 Minuten und 46 Sekunden lang sein Knie in den Hals von Floyd, der immer wieder betonte, dass er Schmerzen habe, nicht mehr atmen könne und dass sie dabei seien ihn umzubringen. Auch Passant*innen flehten die Polizisten immer wieder an, von dem wehrlosen Mann abzulassen.

Vergeblich – George Floyd starb durch diese unmenschliche Tat, was mittlerweile durch eine Autopsie bestätigt wurde.

Diese unsägliche Tat ist eine von vielen in den USA, wo es immer wieder zu rassistisch motivierter Polizeigewalt gegenüber People of Colour kommt. Zehntausende demonstrieren in den USA seitdem Tag für Tag gegen Rassismus und rassistische Polizeigewalt, Hunderttausende auf der ganzen Welt solidarisieren sich unter dem Motto „Black lives matter“.

Auch in Deutschland ist Rassismus ein ernstzunehmendes Problem in der Gesellschaft, aber auch in Polizeikreisen – erwähnt sei hier der Tod von Oury Jalloh, der 2005 in seiner Gefängniszelle ums Leben kam oder auch racial profiling, das vermehrt beobachtet werden kann.

Als Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wissen wir: Nur zusammen sind wir stark, Solidarität ist unsere Stärke. Uns trennen keine Hautfarben oder unterschiedliche Herkunftsländer, keine unterschiedlichen Religionen oder Kulturen. Wir als GEWerkschaft leben und lieben ein Miteinander der Vielfalt. Aus diesem Grund stellen wir uns ganz entschieden gegen jegliche Form von Rassismus und solidarisieren uns mit der „Black lives matter“ Bewegung.

Der Erweiterte Vorstand der GEW Köln, 10.06.2020