Antikriegstag 2022

Anlässlich des diesjährigen Antikriegstages finden in Köln gleich zwei Veranstaltungen statt, auf die wir euch hinweisen möchten: am 29.8.22 die DGB-Veranstaltung „Kein Frieden ohne Klimagerechtigkeit. Keine Klimagerechtigkeit ohne Frieden“ und am 1.9.22 die Kundgebung des Kölner Friedensforums auf dem Rudolfplatz „Für den Frieden – Gegen einen neuen Rüstungswettlauf. Für eine zivile, demokratische und soziale Zukunft“.
Antikriegstag 2022

Bild: Grapus, "Frieden! Die Erde hat den Krieg satt.“ (1989)

Kriege in aller Welt vernichten Leben, zerstören Lebensgrundlagen und Infrastrukturen. Eine klimagerechte Welt, die Paris Klimaziele sind in akuter Gefahr und gleichzeitig bedrohen uns die ökologischen und sozialen Folgen von Klimakatastrophen und Kriegen immer unmittelbarer in allen Lebensbereichen. Können wir ernsthaft die ökologische Transformation wegen Krieg verschieben?
Hat militärische Sicherheit Priorität vor sozialer und ökologischer Sicherheit?

Wie muss eine Friedenspolitik aussehen, die den Aufbau einer klimagerechten Welt fördert?

Diese und viele weitere aktuelle Fragen, die insbesondere der völkerrechtswidrige Krieg Russlands gegen die Ukraine, aber auch die Kriege im Jemen, im globalen Süden und die drohende militärische Konfrontation im südchinesischen Meer aufwerfen, wollen wir mit Expert*innen diskutieren.

  • Veranstaltung des DGB Köln am Montag, den 29.8.22, von 18 Uhr - 19.30 Uhr, DGB-Haus (Hans-Böckler-Platz 1, großer Saal):
    Klima Krieg Klima - Kein Frieden ohne Klimagerechtigkeit. Keine Klimagerechtigkeit ohne Frieden“ mit
    Andreas Zumach, langjähriger UNO Korrespondent der TAZ,
    Sheila Mysorekar, Journalistin,
    Amadeo Kaus, Fridays for future Köln,
    Dr. Witich Roßmann, Vorsitzender DGB Köln

Um Anmeldung unter koeln@dgb.de wird gebeten.


Von deutschem Boden sollte nie wieder ein Krieg ausgehen, weltweit sollte mit der Gründung der Vereinten Nationen die Menschheit von der „Geißel des Krieges befreit“ und sozialer Fortschritt gefördert werden: Diese Konsequenzen aus dem von der Wehrmacht begonnen 2. Weltkrieg, aus dem Raub- und Vernichtungskrieg Deutschlands in Osteuropa und der Befreiung vom Faschismus sind heute aktueller denn je.

83 Jahre nach dem Überfall der Nazis auf Polen und dem Beginn des 2. Weltkriegs stellt der DGB in seinem diesjährigen Aufruf zum Antikriegstag fest: „Jeder Krieg ist ein Angriff auf die Menschheit und die Menschlichkeit.“ Neben Sterben, Verwundungen und seelischem Leid, sowie materiellen Verlusten bewirken Kriege und deren Vorbereitung eine Verrohung der Gesellschaft – egal von welchem Staat sie ausgehen. Abrüstung und Diplomatie sind das Gebot der Stunde! Denn der Einsatz des Militärs, Rüstungsexporte und Sanktionen fördern nirgends eine soziale Wohlentwicklung und Freiheit von Gewalt.

Wir rufen alle zu einer Kundgebung für den Frieden, für soziale Verbesserung unserer
Lebensumstände und der Schutz unserer Umwelt auf!

  • Kundgebung des Kölner Friedensforums am Antikriegstag, 1.9.22 um 17 Uhr auf dem Rudolfplatz:
    Für den Frieden - Gegen einen neuen Rüstungswettlauf. Für eine zivile, demokratische und soziale Zukunft

Den ausführlichen Aufruf des Kölner Friedensforums finden Sie unten als Download.