Friedensbildung - Ein Praxistag
Angesichts der vielen Kriege und Konflikte in der Welt und des großen Leids durch Kriege, stellt sich die Frage, ob wir nur tatenlos zuschauen sollen oder Einfluss auf Entwicklungen nehmen können. Die Auswirkungen von Kriegen erfahren wir durch Medien und Berichte.
An unseren Schulen unterrichten wir auch Schüler*innen, die aus Kriegsgebieten geflüchtet sind. Wie können wir darauf reagieren?
Unsere Schüler*innen sollen gegen mögliche Feinde zu Soldaten erzogen werden, wollen wir dafür die Verantwortung übernehmen?
Dieser Praxistag soll uns die Möglichkeit geben uns selbst zu positionieren, sowie Konzepte kennen zu lernen und zu entwickeln, mit denen wir friedenspolitische Bildung vermitteln können. Bei dem Thema Friedensbildung geht es nicht um pro und contra, sondern das Entwickeln von Werten bei unseren Kindern und Jugendlichen.
Wir wollen uns mit dem Thema Konfliktanalyse, Konfliktlösungen und -strategien beschäftigen.
Wir wollen, dass sich unsere Schüler*innen mit Feindbildern in Medien und Meinungen auseinandersetzen.
Bei dem Praxistag geht es auch um Erfahrungsaustausch und gegenseitige Unterstützung.
Nach einem kurzen fachspezifischen Einstieg möchten wir mit euch praktisch in drei Themenworkshops arbeiten:
- Unterrichts- und Bildungsmaterialien sowie Konzepte zur Friedenserziehung
- Medien und Sprache im politischen Kontext der Friedenserziehung
- Pädagogische Fachkräfte im Spannungsfeld der Friedenserziehung
Ort: DGB-Haus, Hans-Böckler-Platz 1, 50672 Köln, großer Saal (1. Etage)
Eine Veranstaltung des Arbeitskreises Frieden & Internationales der GEW Köln.
Herzlich eingeladen sind Kolleg*innen aller Bildungseinrichtungen!

