Die Zeitenwende als Angriff auf alle abhängig Beschäftigten und die Rolle der Gewerkschaften
Ein Blick in Geschichte und Gegenwart zeigt: Kriegsvorbereitungen und auch der Krieg selbst gingen stets mit enormen Eingriffen in Arbeits- und Gewerkschaftsrechte einher. In allen Kriegen wurden bisher im Namen der Sicherheit Arbeitszeiten ausgeweitet, Umverteilungskämpfe erschwert und das Streikrecht außer Kraft gesetzt.
Deshalb ist es nach Aussage von Ulrike Eifler wichtig, dass wir Kriege nicht nur aus moralischen Gründen ablehnen, sondern gleichzeitig auch den in ihnen angelegten Klassencharakter sehen würden. Kriege vorzubereiten oder durchzuführen geschähe niemals klassenneutral, sondern im Einklang mit Angriffen auf die Welt der Arbeit.
Diskutieren werden wir u. a.:
- Welche Angriffe erfolgen aus der Zeitenwende für die Beschäftigten?
- Welche Bedeutung hat die Zeitenwende insbesondere für die Bildungsbetriebe?
- Welche Ansatzmöglichkeiten gibt es für bessere Lern- und Arbeitsbedingungen zu streiten?
- Was bedeutet das für die Gewerkschaften?
Referentin: Ulrike Eifler ist Journalistin, Politikerin und Schriftstellerin. Sie hat unter anderem den Sammelband “Gewerkschaften in der Zeitenwende” mit herausgegeben.
Ort: DGB-Haus, Hans-Böckler-Platz 1, 50672 Köln, großer Saal (1. OG)
Eine Veranstaltung des Arbeitskreises Frieden & Internationales der GEW Köln.

